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Mundwasser nach dem Zähneputzen?

Veröffentlicht von am in Quitzke-Blog
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Das Bewusstsein in der Bevölkerung für ein schönes und gesundes Lächeln steigt stetig.

Mundgesundheit boomt. Es besthet ein riesen Markt und jeder versucht ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Es gibt kaum einen Werbeblock im Fernsehprogramm ohne Produkte zur Mundhygiene. Es werden diverse Produkte entwickelt und angeboten. Ein recht prominenter Vertreter dieser Gruppe ist Mundwasser.

Werbeslogans wie "beseitigt 99,9% aller Bakterien" etc. klingen sehr attraktiv und verleiten viele Patienten dazu zu glauben, dass die Nutzung von Mundwasser allein ausreicht um eine effektive Mundhygiene zu betreiben. Es wird ja schließlich so im TV kommuniziert.

Leider sind viele der Dinge genauer betrachtet sehr clever formuliert. Es werden Aussagen getroffen, die nicht falsch sind aber falsch verstanden werden.

Um beim Beispiel von "beseitigt 99,9% aller Bakterien" zu bleiben, ist es so, dass einer der Inhaltsstoffe, Alkohol (Ethanol), eine stark antibakterielle Wirkung hat. Gibt man hundertprozentiges Ethanol in eine Petrischale mit Bakterienkultur auf Agar Agar (Glasgefäß und Nährboden, welcher in Labors zum Anzüchten von Kulturen verwendet wird) werden sicherlich 99,9 % aller Bakterien getötet. Die Werbung hat keine Unwahrheiten verbreitet jedoch bezieht sich die getätigte Aussage auf Laborbedingungen und ist nicht auf die Mundhöhle übertragbar.

Zahnbelag (Plaque) kann ausschließlich mechanisch entfernt werden (mit Zahnbürste und Zahnseide / Interdentalbürstchen).

Wie sieht es mit Mundwasser als Ergänzung zum Zähneputzen aus? Mundwasser enthält sehr viele Inhaltsstoffe. Ein Großteil darin ist wie bei der Zahnpasta auch ausschließlich für Farbe, Schäumungsverhalten etc. verantwortlich. Es sind zudem einige Wirkstoffe zugegeben, die antibakteriell und karieshemmend wirken. Der mit Abstand Wichtigste hiervon ist Fluorid (in verschiedenen Verbindungen). Den Fluoridgehalt sowohl von Zahnpasta als auch Mundwasser kann man auf der Liste der Inhaltsstoffe einsehen. Hierbei handelt es sich um eine Zahl gefolgt von den Buchstaben ppm (parts per million). Beim Vergleich von Zahnpasta und Mundwasser fällt auf, dass eine gute Zahnpasta den ca. dreifachen Fluoridgehalt (~1400 ppm) von herkömmlichen Mundwässern aufweist.

Mein Tip an meine Patienten ist daher besser nach dem Zähneputzen nicht mit Wasser oder Mundwaser auszuspülen sondern nur auszuspucken, so dass das Fluorid länger wirken kann.

Viele Mundwässer enthalten zudem, wie bereits oben erwähnt, Alkohol in recht hoher Konzentration. Dieser kann sich negativ auf die Durchblutung der Gefäße auswirken und kann das Risiko einer potentiell gefährlichen Schleimhautveränderung erhöhen.

Eine Sonderstellung nehmen Mundwässer mit Chlorhexidin ein. Diese sind, obwohl frei verkäuflich, Medikamente und  sollten nur auf Anweisung vom Zahnarzt verwendet werden.

Fon: 040 6031700   |   E-Mail: info@zahnarztpraxis-am-buchenkamp.de   |   Kontaktformular

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Dr. med. dent. Marcus Quitzke
Zahnarztpraxis am Buchenkamp
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